Die Pilotphase des Green Guardens-Projekts fand im Mai und Juni 2024 in Rumänien in 12 Bildungseinrichtungen in Iasi und 2 Kindergärten in anderen Städten des Landes statt, wobei insgesamt 23 Lehrkräfte an der Durchführung der Aktivitäten mit den Vorschulkindern beteiligt waren. Die Initiative zielte darauf ab, ökologische Nachhaltigkeit und grünes Unternehmertum durch sorgfältig konzipierte pädagogische Sequenzen und das Virtual Learning Lab (VLL) in die frühkindliche Bildung zu integrieren. Dieses Projekt, das sich an Vorschulkinder richtete, stellte wertvolle Materialien zur Verfügung, um wichtige Umweltkonzepte bereits in jungen Jahren einzuführen und so eine Grundlage für nachhaltige Verhaltensweisen zu schaffen. 

Einprägsame pädagogische Wirkung 

Einer der wichtigsten Momente während des Projekts war, als die Kinder während einer praktischen Aktivität mit “Mr. Smoke”, einer Figur, die die Umweltverschmutzung symbolisiert, zusammenarbeiteten. Seine Rolle bestand darin, den Kindern das Konzept der Luftverschmutzung durch interaktives Spiel näher zu bringen. Ihre Reaktionen und ihre Begeisterung waren authentisch und zeugten von einem tiefen Engagement, als sie gemeinsam daran arbeiteten, Mr. Smoke zu “schrumpfen”. Ein kleines Mädchen erkannte, dass ihre Aktionen Mr. Smoke gestärkt hatten, anstatt ihn zu schrumpfen. Es war schwer genug für sie, ein kleines Stück Rauch zu nehmen und es auf den Planeten Erde zu legen. Das zeigt, dass die Kinder verstanden haben, welche Bedeutung unsere täglichen Entscheidungen für die Umwelt haben.  

Motivation zur Teilnahme 

Die meisten Lehrkräfte, die an der Pilotphase teilnahmen, waren von der innovativen Ausrichtung des Projekts auf die frühkindliche Erziehung zur ökologischen Nachhaltigkeit angetan. Traditionell werden solche Themen erst in späteren Bildungsphasen eingeführt; dieses Projekt zeigte jedoch, wie wichtig es ist, Umweltwerte und -gewohnheiten schon in jungen Jahren zu vermitteln. Da sich das Projekt an Vorschulkinder richtete, entsprach es den pädagogischen Zielen der Lehrkräfte, ein integrativeres und nachhaltigeres Lernumfeld zu schaffen. 

Wert und Ergebnisse der Teilnahme 

Die pädagogischen Sequenzen wurden so gestaltet, dass sie Vorschulkinder auf sinnvolle und altersgerechte Weise ansprechen. Der Einsatz von Spielen, Geschichten und Rollenspielen half, komplexe Umweltthemen zu vereinfachen und sie für junge Lernende zugänglich und unterhaltsam zu machen. Diese Struktur förderte ihr Engagement und ihr Verständnis von Nachhaltigkeit erheblich. 

Das Projekt wirkte sich nicht nur auf das Umfeld im Klassenzimmer aus, sondern hatte auch Auswirkungen auf die gesamte Kindergartengemeinschaft. Die Kinder gaben ihr neu erworbenes Wissen aktiv an ihre Familien weiter und förderten so umweltbewusstes Verhalten zu Hause, z. B. Recycling und Wassersparen. Dieser weitreichende Effekt zeigt, dass die frühkindliche Bildung in der Lage ist, einen echten Wandel in den Gemeinden herbeizuführen. 

Veränderungen im Klassenzimmer und zukünftige Ziele 

Seit der Einführung des VLL und der pädagogischen Sequenzen hat sich die Dynamik im Klassenzimmer spürbar verändert. Die Kinder achten nun mehr auf ihren ökologischen Fußabdruck – sie recyceln aktiv, sparen Wasser und pflegen Grünflächen. Diese Maßnahmen spiegeln den Erfolg des Projekts bei der Vermittlung nachhaltiger Verhaltensweisen in einem kritischen Entwicklungsstadium wider. 

Das GreenGuardens-Projekt hat gezeigt, welch bedeutenden Einfluss frühe Umwelterziehung auf junge Lernende haben kann. Die Kombination aus interaktiven pädagogischen Sequenzen und praktischen Lernerfahrungen hat den Kindern das Wissen und die Fähigkeiten vermittelt, um umweltbewusste Bürger zu werden. Der Erfolg dieser Initiative unterstreicht die Bedeutung der Einbeziehung der Nachhaltigkeitserziehung in die Lehrpläne für Kleinkinder und unterstreicht den Wert von Projekten wie GreenGuardens für die Förderung einer grüneren Zukunft. 

 

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